Multidimensionales Geschlechterkonzept für die quantitative Gesundheitsforschung aus Intersektionalitätsperspektive
Dandolo, L.; Jacke, K.; Palm, K.; Groth, K.; Fichter, S.; Kraus, U.; Debiak, M.; Kolossa-Gehring, M.; Hartig, C.; Horstmann, S.; Schneider, A.; Bolte, G. · Das Gesundheitswesen · 2021 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Den aktuell diskutierten Anforderungen an ein Geschlechterkonzept für die quantitative Forschung (Multidimensionalität, Verwobenheit von sex/gender, Kontextabhängigkeit, Dynamik, Intersektionalität) steht die Praxis der Operationalisierung von Geschlecht als dichotomes, statisches und individuelles Merkmal entgegen. Das BMBF-geförderte Verbundprojekt INGER hat zum Ziel, innovative Methoden für eine geschlechtersensible quantitative Gesundheitsforschung mit Bezug auf gendertheoretische Ansätze (Embodiment, Intersektionalität) interdisziplinär zu entwickeln und im Themenfeld Umwelt & Gesundheit zu erproben. Zur Ko…