Entwicklung eines Screening-Tools zur Identifikation von Hausarzt-Patienten mit hohem Risiko für chronische Niereninsuffizienz
Stolpe, S.; Scholz, C.; Bock, E.; Blume, C. · Das Gesundheitswesen · 2021 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Die Prävalenz der chronischen Niereninsuffizienz (CKD) liegt in Deutschland bei 3-5%, in Risikogruppen bei bis zu 20% [1], unter Hausarztpatienten bei 30% [2]. Da CKD lange asymptomatisch bleibt, ist sie auch bei Risiko-Patienten oft erst spät bekannt. CKD-Patienten haben ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Hospitalisierungen und vorzeitige Sterblichkeit [3]. Frühzeitige Diagnose und leitliniengerechte Behandlung können den Abfall der Nierenfunktion bremsen und das Risiko für Folgeerkrankungen mindern. Screening von Risikogruppen auf CKD ist gesundheitsökonomisch sinnvoll [4, 5], in D…