Hausarztzentrierte Versorgung des Ulcus cruris venosum
Fleischhauer, T.; Sander, N.; Feißt, M.; Awounvo, S.; Weller, L.; Poß-Doering, R.; Laux, G.; Altiner, A.; Müller-Bühl, U.; Szecsenyi, J.; Senft, J.D. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Ulcus cruris venosum (UCV) stellt angesichts der erheblichen Krankheitslast für Betroffene und der Behandlungskosten ein bedeutendes medizinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar (1–4). In Deutschland wird die Prävalenz des UCV auf 0,1–1,0 % geschätzt und steigt mit zunehmendem Alter deutlich an (5–8). Die hausärztliche Versorgungsrealität zeigt nach Ansicht der Autorinnen und Autoren ein sehr heterogenes Bild: Sie reicht von der reinen Verordnung von Wundauflagen bis hin zu einer aktiven, umfassenden Betreuung. Häufig scheitert eine leitliniengerechte Behandlung an begrenzten zeitlichen und personel…