Rückschlüsse zum Teil nicht nachvollziehbar
Kühn, W.; Gieseking, F.; Menton, M.; Menton, S. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Daten zur Epidemiologie des Zervixkarzinoms in Deutschland im Zeitraum 2003-2021 belegen eindrucksvoll die rückläufige Inzidenz des Plattenepithelkarzinoms. Hingegen weist sie beim Adenokarzinom in einem Zeitraum von 8 Jahren eine > 50-prozentige relative Zunahme unter allen Karzinomen von 13,0 auf 19,7 Prozent. Die beiden Inzidenzraten stiegen um jeweils > 10 Prozent von 1,8 auf 2,0 beziehungsweise 1,7 auf 1,9 pro 100 000 Frauen an (Tabelle 2 im Beitrag [1]). Auch bei den neuroendokrinen Karzinomen ergab sich eine deutliche Zunahme der relativen Häufigkeit.