HIV-PrEP – Vernetzung der Angebotsstrukturen im ÖGD
Einbrodt, K.; Schulte, C.; Baumhauer, K.; Stelberg, H.; Claass, J. · Das Gesundheitswesen · 2025 · Heft S 01 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist empfohlen für Menschen mit hohem Risiko, sich mit HIV zu infizieren (Leitlinie AWMF-Register-Nr. : 055-008 Klasse S2k). Sexarbeitende, insbesondere Transpersonen bzw. Mann/Männliche Sexarbeitende haben epidemiologisch gesehen ein hohes Risiko. Diese Gruppe kennt und nutzt die Angebote zur sexuellen Gesundheit des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) (2024, Willems et al. ). Die Verordnung der PrEP setzt eine Adhärenz zur regelmäßigen HIVund STI-Testung und Zuverlässigkeit der Einnahme voraus. Ein Großteil der Sexarbeitenden ist sehr mobil und arbeitet in…