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Fehlende Evidenzen

Fath, F.; Kleber, M.E.; Klose, G. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 6 · S. 1 bis 1

Dokument
579482
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Fath, F.; Kleber, M.E.; Klose, G.
Ausgabe
Heft 6 / 2026
Jahrgang 58
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2026-03-30 00:00:00
ISSN
0172-2107

Zusammenfassung

Die Studie von Riccio et al. in der die Häufigkeit der genetisch bedingten familiären Hypercholesterinämie (FH) bei 7 373 Deutschen untersucht wurde (1) ergab eine Prävalenz von 1 zu 321, wobei die Hälfte der genetisch positiven Teilnehmenden einen LDL-C-Wert von ≥ 190 mg/dL aufwies und 97,7 % derjenigen mit einem LDL-C-Wert von ≥ 190 mg/dL keine pathogene FH-Variante trugen. Ähnliche Ergebnisse findet man in anderen Studien. Wir halten die Schlussfolgerung, dass „ein bevölkerungsbasiertes genetisches Screening (auf FH) fragwürdig ist”, für nicht durch die verfügbaren Evidenzen gestützt, da wesentliche klinische…

Schlagworte

genetisch bedingte Hypercholesterinämie Prävalenz LDL-C-Wert genetisches Screening Evidenzen Gentests Hypercholesterolemia Genetic Cholesterol LDL Genetic Testing Prevalence Evidence-Based Medicine Cost-Benefit Analysis Deutsches Ärzteblatt