Alzheimer-Demenz bei Menschen mit einem Down-Syndrom
Hüer, T.; Weitzel, M.; Giebel, G.D.; Raszke, P.; Wasem, J.; Levin, J.; Nübling, G.; Wagemann, O.; Wlasich, E.; Pantel, J.; Tesky, V.; Schall, A.; Walendzik, A. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2024 · Heft 5 · S. 397 bis 404
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Menschen mit einer Trisomie 21 (auch Down-Syndrom (DS) genannt) haben ein stark erhöhtes genetisches Risiko, an einer früh beginnenden Alzheimer-Demenz zu erkranken. Grund dafür ist ein für die Alzheimer-Krankheit verantwortliches Gen auf dem Chromosom 21, welches für das Amyloidvorläuferprotein (APP) codiert und bei den meisten Menschen mit DS (MmDS) 3fach vorhanden ist. APP ist das Vorläufereiweiß, aus dem die Bausteine der für die Alzheimer-Krankheit typischen Amyloidplaques ausgeschnitten werden. Aus der Triplikation und der damit einhergehenden relativen Überexpression dieses Gens resultiert die Akkumulatio…