CareLit Fachartikel

Plädoyer für eine Transformation der Maßregeln

N.N. · Recht & Psychiatrie · 2022 · Heft 2 · S. 120 bis 122

Dokument
581488
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 2 / 2022
Jahrgang 1
Seiten
120 bis 122
Erschienen: 2026-04-29 08:45:41
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

Die freiheitsentziehenden Maßregeln des StGB, wie sie heute in den §§ 63, 64 und 66 ff. normiert sind, wurden im Jahr 1934 durch den nationalsozialistischen Gesetzgeber – ohne Reichstagsbeschluss – in das Reichsstrafgesetzbuch eingefügt. Die Bundesrepublik hat sie ohne wesentliche Änderungen übernommen. Erst im Jahr 1975 erfuhren sie im Rahmen der Strafrechtsreform, zusammen mit den Schuldfähigkeitsfeststellungen, eine gewisse, dem Zeitgeist angepasste, sprachliche und ein Stück weit auch therapieorientierte Modifizierung: Sie wurden zu »Maßregeln der Besserung und Sicherung«.

Schlagworte

PSYCHIATRIE PSYCHOTHERAPIE FREIHEITSENTZUG MITARBEITER RECHT STRAFE AGGRESSION ARBEITGEBER BEZIEHUNG Buchbesprechungen Deutschland Arbeit Ärzte Absicht Krankenversicherung Angehörigenarbeit