CareLit Fachartikel

Anforderungen an die Auseinandersetzung des Tatrichters mit der Schuldfähigkeitsfrage

N.N. · Recht & Psychiatrie · 2022 · Heft 2 · S. 100 bis 103

Dokument
581495
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Recht & Psychiatrie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 2 / 2022
Jahrgang 1
Seiten
100 bis 103
Erschienen: 2026-04-29 08:45:43
ISSN
0724-2247
DOI

Zusammenfassung

eitsätze (der Redaktion): 1. Die Entscheidung, ob die Schuldfähigkeit eines Angeklagten zur Tatzeit aus einem der in § 20 StGB bezeichneten Gründe ausgeschlossen oder i. S. v. § 21 StGB erheblich vermindert war, erfordert prinzipiell eine mehrstufige Prüfung. Zunächst ist die Feststellung erforderlich, dass bei dem Angeklagten eine psychische Störung vorliegt, die ein solches Ausmaß erreicht hat, dass sie unter eines der psychopathologischen Eingangsmerkmale des § 20 StGB zu subsumieren ist. Sodann sind der Ausprägungsgrad der Störung und deren Einfluss auf die soziale Anpassungsfähigkeit des Täters zu untersuch…

Schlagworte

URTEIL BEURTEILUNG BETREUUNG HILFE EINRICHTUNG SYMPTOMATIK AUFNAHME SICHERHEIT BAT Schizophrenie Psychiatrie Deutschland Cannabis Boden Krankenhaus Recht & Psychiatrie