Konservative Frakturversorgung bei alten Menschen
Pass, B.; Schoeneberg, C. · Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie · 2024 · Heft 4 · S. 321 bis 329
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die demografische Entwicklung wird zur deutlichen Zunahme osteoporotischer Frakturen führen, diese betreffen insbesondere das proximale Femur, das Becken, den proximalen Humerus, das Handgelenk und die Wirbelkörper. Die operative ist der konservativen Therapie bei proximalen Femurfrakturen überlegen. Nichtdislozierte Handgelenkfrakturen können auch im Gips ausbehandelt werden. Jedoch sind in den ersten 12 Monaten bessere Ergebnisse nach operativer Versorgung beschrieben. Ähnlich verhält es sich bei den Frakturen des proximalen Humerus, von denen insbesondere nichtdislozierte Frakturen konservativ behandelt werde…