Die Behandlung der weiblichen Harninkontinenz durch Elektrostimulation
Pages, I.-H. · Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München · 1999 · Heft 9 · S. 1528;1530 bis 1534
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zum gezielten Einsatz der Elektrotherapie ist eine genaue Abklärung der Ursache der Inkontinenz unerläßlich. Bei geringer Muskelkraft des Beckenbodens kann diese durch Anwendung intrakavitärer oder externer Elektroden mit Frequenzen von 30 bis 50 Hz verbessert werden. Bei Harndrang-Inkontinenz kann mit Frequenzen von 5 bis 15 Hz versucht werden, die Detrusorhyperaktivität zu dämpfen. Die Elektrostimulation sollte in das ganzheitlich angelegte Behandlungskonzept der weiblichen Harninkontinenz integriert werden, um insgesamt optimale Erfolge zu erzielen.