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Der Paradigmenwechsel in der Physiotherapie und das Bobath-Konzept

Hüter-Becker, A. · Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München · 2000 · Heft 2 · S. 277 bis 282

Dokument
71769
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München
Autor:innen
Hüter-Becker, A.
Ausgabe
Heft 2 / 2000
Jahrgang 52
Seiten
277 bis 282
Erschienen: 2000-02-01 00:00:00
ISSN
0023-4494
DOI

Zusammenfassung

Die Krankengymnastik/Physiotherapie hat sich in enger Bindung an die naturwissenschaftlich orientierte Schulmedizin entwickelt und folglich auch deren Paradigma übernommen. Dieses Paradigma ist geprägt vom Leib-Seele-Dualismus, Krankheit wird primär als Funktionsstörung gesehen, die repariert werden soll. Das neue Paradigma für die Physiotherapie geht von einem bio-psycho-sozio-ökologischen Ansatz aus, in dem die Dichotomie von Körper und Seele aufgehoben wird. Altes und neues Paradigma werden skizziert und in Beziehung gesetzt zum Bobath-Konzept, in dem sich ein vergleichbarer Paradigmenwechsel vollzieht.

Schlagworte

WIRBELSAEULE KRANKHEIT LITERATUR PHYSIOTHERAPEUTEN WISSEN PUBLIKATIONEN DENKEN MEDIZIN MENSCHEN REHABILITATION SCHULEN GESCHICHTE FRAUEN RÜCKENSCHMERZEN PRAXIS VERSTÄNDNIS