CareLit Fachartikel

Heilgymnastin: Ein Frauenberuf feministisch interpretiert

Hüter-Becker, A. · Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München · 2001 · Heft 2 · S. 271 bis 278

Dokument
71828
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München
Autor:innen
Hüter-Becker, A.
Ausgabe
Heft 2 / 2001
Jahrgang 53
Seiten
271 bis 278
Erschienen: 2001-02-01 00:00:00
ISSN
0023-4494
DOI

Zusammenfassung

Die jungen Frauen, die sich zu Anfang des 20. Jahrhunderts für den Beruf der Heilgymnastin entschieden, waren Töchter des 19. Jahrhunderts mit einem Frauenund Weltbild, das wir prototypisch durch Effi ßriest kennen. Sie trafen bei den Vätern der Heilgymnastik -den Herren im Gehrock - auf ein männliches Weltund Selbstverständnis, das dem des Herrn von Innstetten vergleichbar ist. Die Heilgymnastinnen starteten also in einer doppelten Abhängigkeit ins Berufsleben: die Abhängigkeit der Frau vom Mann und die Abhängigkeit der orthopädischen Hilfsarbeiterin von der medizinischen Hierarchie, in der der Arzt das Gipfelk…

Schlagworte

THERAPIE KRANKENGYMNASTIK PHYSIOTHERAPIE MEDIZIN FRAU KULTUR EMANZIPATION SOZIOLOGIE AINS REPRODUKTION FRAUEN MÜTTER PORTRÄTS ORTHOPÄDEN ARBEIT ES