Grundlagen einer somatopsychischen Interpretation von Techniken der Körperarbeit
Weber, K.-G. · Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München · 2002 · Heft 1 · S. 48 bis 52;54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ausgehend von dem Satz, dass es keine Emotion ohne Körperwahrnehmung gibt, vielmehr die Qualität der damit verbundenen Körperwahrnehmung die Qualität der Emotion definiert, wird der somatopsychische Kontext körpertherapeutischen Arbeitens beleuchtet. Das Verständnis von Somatound Psychotherapie in Relation zur Körpertherapie, der Notwendigkeit der somatopsychischen Koppelung, der praktischen Bedeutung der Grundwahrnehmungsmuster, der Wahrnehmungsmechanismen und der Wahrnehmungsausblendung machen nicht zuletzt die Qualität und Effektivität einer körperorientierten Behandlung aus.