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Die PID und das Verbot der Behindertendiskriminierung

Spranger, T.-M. · Behindertenrecht, Stuttgart · 2004 · Heft 8 · S. 121 bis 128

Dokument
74389
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Behindertenrecht, Stuttgart
Autor:innen
Spranger, T.-M.
Ausgabe
Heft 8 / 2004
Jahrgang 43
Seiten
121 bis 128
Erschienen: 2004-08-01 00:00:00
ISSN
0341-3888
DOI

Zusammenfassung

ls Individualrecht ist der Diskriminierungsschutz bei der Bewertung der PID nur in wenigen Konstellationen von Bedeutung. Zwar kann Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG grundsätzlich auch schon dem Ungeborenen zustehen; wird die betreffende Maßnahme jedoch nicht durch den Staat oder seine Organe, sondern durch die Eltern als Private veranlasst, so fehlt es an einem Grundrechtseingriff im verfassungsrechtlichen Sinne, weil nur der Staat aus den Grundrechten verpflichtet wird. Relevanz erlangt jedoch die objektiv-rechtliche Dimension des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG, die den Gesetzgeber zwingt, bei der rechtlichen Ausgestaltung der…

Schlagworte

MENSCHENWUERDE PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK ZELLEN WAHRSCHEINLICHKEIT MENSCHEN BIOPSIE POLKÖRPER UNSICHERHEIT RISIKO STAMMZELLEN RECHTSPRECHUNG LEBEN ANTHROPOLOGIE ZEIT SCHWANGERSCHAFT ES