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Infektionsreservoir Geruchsverschluss: Prävention nosokomialer Infektionen

Sissoko, B.; Sütterlin, R.; Blaschke, M.; Flicker, J.; Schluttig, A. · Hygiene + Medizin, Supplement · 2004 · Heft 12 · S. 451 bis 454

Dokument
74638
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Supplement
Autor:innen
Sissoko, B.; Sütterlin, R.; Blaschke, M.; Flicker, J.; Schluttig, A.
Ausgabe
Heft 12 / 2004
Jahrgang 29
Seiten
451 bis 454
Erschienen: 2004-12-01 00:00:00
ISSN
1432-5629
DOI

Zusammenfassung

Aufgrund der hohen Lebendkeimgehalte in den Sperrflüssigkeiten und der ausgeprägten Biofilmbildung stellen Geruchsverschlüsse unter Waschbecken bekanntermaßen ein offenes Keimreservoir dar. Anhand von 106 Keimemissionsmessungen an Waschbecken auf verschiedenen Stationen der Oberlausitz-Kliniken gGmbH in Bischofswerda wurde gezeigt, dass während des Ablaufens von Wasser aus den Waschbecken Keime aus den Geruchsverschlüssen als Aerosole in die Umgebungsluft gelangen. Geruchsverschlüsse unter Waschbecken sind somit aktive Erregerreservoire und damit potenzielle Infektionsquellen. Es wird untersucht, ob die Ausschal…

Schlagworte

PRAEVENTION AINS INZIDENZ WASSER AEROSOLE ES DESINFEKTION PATIENTEN PATIENTENZIMMER PSEUDOMONAS ZEIT VERDRÄNGUNG LUFT BECKEN BEURTEILUNG LITERATUR