Konfrontation mit der Angst Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit Zwangsstörung
Weber, S.-K. · Die Schwester Der Pfleger, Melsungen · 2005 · Heft 2 · S. 114 bis 118
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dass jemand auf der Treppe noch einmal umkehrt, um zu sehen, ob der Herd auch wirklich ausgeschaltet ist, kann noch nicht als krankhaft bezeichnet werden. Erst wenn Gedanken oder Handlungen so dominant sind, beziehungsweise so exzessiv betrieben werden, dass sie Alltagstätigkeiten und die Funktionsfähigkeit der Betroffenen beeinträchtigen, spricht man von einer Zwangsstörung. Eine Möglichkeit, diese zu behandeln, ist die Expositionsbehandlung. Hier werden Patienten so lange mit der Angst auslösenden Situation konfrontiert, bis sich ihre Angstreaktion verliert.