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Kündigung eines Heimvertrages durch die HeimleitungBundesgerichtshof vom 28.10.2004 (111 ZR 205/03)

Lavreau, O. · Rechtsdepesche, Köln · 2005 · Heft 1 · S. 11 bis 12

Dokument
84701
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche, Köln
Autor:innen
Lavreau, O.
Ausgabe
Heft 1 / 2005
Jahrgang 2
Seiten
11 bis 12
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
1612-7137
DOI

Zusammenfassung

Der Bundesgerichtshof kommt in seiner Entscheidung vom 28.10.2004 zu der Auffassung, dass die Kündigung eines Heimvertrages unwirksam ist, wenn der Heimbetreiber in der Kündigung keine Begründung angibt. Ein Heimträger sei nicht zur Einrichtung einer gerontopsychiatrischen Abteilung verpflichtet, um die Demenzerkrankung eines Bewohners aufzufangen. Im Falle einer Kündigung habe der Heimträger dem gekündigten Bewohner eine angemessene anderweitige Unterkunft und Betreuung nachzuweisen.

Schlagworte

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