Harnableitung über Hautstoma
Webelhuth, W. · Die Schwester Der Pfleger, Melsungen · 2005 · Heft 4 · S. 266 bis 271
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff Urostomie fassf Methoden der Harnableitung zusammen, bei denen die Harnblase operativ als Speicherorgan ausgeschaltet und eine Harnableitung via Haufsfoma angelegt wird. Dazu werden Darmsegmente modifiziert und zwischen Harnleiterenden und Bauchdecke eingefügt. Hier besteht die Möglichkeit, zwei ganz unterschiedliche Wege zu beschreiten. So kann ein neues Harnreservoir gebildet werden, das durch intermittierenden Katheterismus gezielt entleerbar ist (Konfi-nenz erhaltendes Verfahren). Der klassischen Stomasituation entspricht jedoch die permanente Ableitung des Urins über das Stoma in einen Beutel