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Das Verbot der Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen - Existenzminimum und Arbeitslosengeld II
Däubler, W. · Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt · 2005 · Heft 5 · S. 225 bis 231
Dokument
85773
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Regelleistung des § 20 II SGB II trägt dem Ausgrenzungsverbot der Verfassung nicht ausreichend Rechnung. Es ist zu empfehlen, in einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die Höhe der Regelleistung das Bundesverfassungsgericht nach Art. 100 I GG einzuschalten. Dieses hätte in vollem Umfang zu überprüfen, ob den Vorgaben aus Art. 1 I i. V m. Art. 20 I GG Rechnung getragen ist.60 Würde § 20 II SGB II für verfassungswidrig erklärt, könnte dem Bedarfsdeckungsgrundsatz wieder in vollem Umfang Rechnung getragen werden.
Schlagworte
FUERSORGEPFLICHT
Bevölkerungsgruppen
Neue Zeitschrift für Sozialrecht
Frankfurt