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Das Verbot der Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen - Existenzminimum und Arbeitslosengeld II

Däubler, W. · Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt · 2005 · Heft 5 · S. 225 bis 231

Dokument
85773
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt
Autor:innen
Däubler, W.
Ausgabe
Heft 5 / 2005
Jahrgang 14
Seiten
225 bis 231
Erschienen: 2005-05-15 00:00:00
ISSN
0941-7915
DOI

Zusammenfassung

Die Regelleistung des § 20 II SGB II trägt dem Ausgrenzungsverbot der Verfassung nicht ausreichend Rechnung. Es ist zu empfehlen, in einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die Höhe der Regelleistung das Bundesverfassungsgericht nach Art. 100 I GG einzuschalten. Dieses hätte in vollem Umfang zu überprüfen, ob den Vorgaben aus Art. 1 I i. V m. Art. 20 I GG Rechnung getragen ist.60 Würde § 20 II SGB II für verfassungswidrig erklärt, könnte dem Bedarfsdeckungsgrundsatz wieder in vollem Umfang Rechnung getragen werden.

Schlagworte

FUERSORGEPFLICHT PRAXIS BEVÖLKERUNGSGRUPPEN ES PERSONEN MENSCHEN HÖHE RECHTSPRECHUNG FAMILIE BEURTEILUNG EINKOMMEN LEBEN ELEMENTE ÜBERLEBEN KLEIDUNG KIND