Überörtliche Hilfe beim Massenanfall von Verletzten (Ü-MANV)
Adams, H.-A.; Mahlke, L.; Lange, C.; Flemming, A. · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2005 · Heft 6 · S. 215 bis 223
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bundesweit fast flächendeckend etablierte Konzepte für die medizinische Versorgung bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) sind auf 50 bis maximal 300 Personen ausgelegt. Die im Rahmen der staatlichen Daseinsvorsorge unter dem Aspekt terroristischer Bedrohung sowie der Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erfolgten weiteren Planungen befassen sich nunmehr mit der Versorgung von bis zu 1. 000 Patienten, wofür sich der Begriff Ü-MANV (Überörtliche Hilfe beim Massenanfall von Verletzten) etabliert hat. Einem Szenario von bis zu 1. 000 Verletzten kann nicht mit den bisherigen MANV-Konzepten beg…