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Imperfekte Autonomie und die Grenzen des Instruments Patientenverfügung

SAHM, S. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2005 · Heft 7 · S. 265 bis 275

Dokument
86889
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
SAHM, S.
Ausgabe
Heft 7 / 2005
Jahrgang 51
Seiten
265 bis 275
Erschienen: 2005-07-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen soll auf dem Wege der Gesetzgebung gestärkt werden. Als Begründung dafür wird angeführt, nur auf diesem Wege sei die Autonomie der Patienten am Lebensende zu sichern. Gegen diese weit verbreitete Anschauung bestehen gravierende Einwände. Sie betreffen das zugrunde liegende Verständnis von Autonomie und die Grenzen der Fähigkeit zur antizipierenden Entscheidung über Leben und Tod. Letztere sind eng verknüpft mit empirisch nachweisbaren Barrieren, die einer Verbreitung von Patientenverfügungen hinderlich sind. Autonomie am Lebensende erweist sich theoretisch und empiris…

Schlagworte

PATIENTENVERFUEGUNG AINS PATIENTENVERFÜGUNGEN GESETZGEBUNG VERSTÄNDNIS LEBEN BEVÖLKERUNG ETHIK MEDIZIN TOD ROLLE THERAPIE MENSCHEN KULTUR LITERATUR PERSONEN