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Die Organspende eines Lebenden als supererogatorische Handlung betrachtet

WITSCHEN, D. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2005 · Heft 7 · S. 277 bis 289

Dokument
86890
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
WITSCHEN, D.
Ausgabe
Heft 7 / 2005
Jahrgang 51
Seiten
277 bis 289
Erschienen: 2005-07-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Für gewöhnlich wird bei einer Lebendorganspende, die gegenwärtig eine Renaissance erfährt, unter normativ-ethischer Rücksicht erörtert, ob sie überhaupt vertretbar sei. Im Unterschied dazu wird hier aus einer individualethischen Perspektive das Supererogatorische dieser Handlung aufgewiesen. Für diese Qualifizierung reicht das Bestimmungsele-ment nicht aus, der Spender tue mehr als seine moralische Pflicht, da er zu Gunsten eines anderen erhebliche medizinische und psychologische Belastungen bzw. Risiken in Kauf nehme, worauf der Empfänger ihm gegenüber keinen moralischen Anspruch geltend machen könne. Als weite…

Schlagworte

EMPFAENGER MOTIVATION BEURTEILUNG ORGANTRANSPLANTATION NIERENTRANSPLANTATION MENSCHEN ES LEBEN DEUTSCHLAND TRANSPLANTATE IMMUNMODULATION LEBER DÜNNDARM HÄRTE ZIELE LEBENSQUALITÄT