Kognitive Störungen bei Patienten mit Multipler Sklerose
Engel, C.; Zettl, K. · Krankenpflege-Journal, Würzburg · 2005 · Heft 6 · S. 102 bis 105
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Einfluss kognitiver Defizite auf Arbeitsfähigkeit, Lebensführung und Lebensqualität verdeutlicht die große Relevanz für den MS-Patienten. Am häufigsten treten bei ca. jedem zweiten MS-Patienten Probleme im Gedächtnis und im Lernen auf, gefolgt von Aufmerksamkeitsstörungen und Defiziten etwa beim Problemlösen, Schätzen und kreativem Denken. Dem Arzt kann es nur schwer in der normalen Konsultation gelingen, leichte und mittelgradige kognitive Defizite zu erkennen. Bei Verdacht ist deshalb eine spezielle kognitive Testung durch einen Neuropsychologen notwendig.