Schlaufenverband mit Backsteinen?
Harder, U. · Hebammenforum, Karlsruhe · 2005 · Heft 1 · S. 758 bis 761
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die durch die Wirkung der Schwangerschaftshormone aufgelockerten Faserknorpel der Symphyse können bei entsprechender Geburtsbelastung des Beckenringes überdehnt werden oder sogar zerreißen. Symphysenschäden sind recht selten [0,3 bis 4 Prozent aller Geburten], meist werden sie erst zwei bis drei Tage nach der Geburt diagnostiziert, da die Unterbauchschmerzen zunächst als Nachwehen oder Muskelkater angesehen werden. Dass eine gedehnte Symphyse aber erst einen Tag nach der Geburt zu Hause durch eine unglückliche Bewegung der Frau zu Schaden kommen kann, war für mich eine neue Erfahrung.