Künstliche Ernährung mittels Sonde bei Alzheimer-Demenz
SCHÖNHOF, B.; VOLLMANN, J. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2005 · Heft 1 · S. 388 bis 393
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im vorgestellten Fall geht es um eine 80-jährige Patientin, die an einer fortgeschrittenen Demenz leidet. Die Pflegedienstleitung und der behandelnde Arzt halten zur Ernährung die Anlage einer PEG für notwendig. Dem widersetzt sich der mit einer Generalvollmacht ausgestattete Sohn. Er erinnert sich, dass seine Mutter in Gesprächen geäußert habe, sie wolle nicht künstlich ernährt werden. Das Pflegeheim schaltet ein Vormundschaftsgericht ein. Folgende Fragen müssen geklärt werden: Ist der Wille der Patientin zu beachten? Muss die Patientin künstlich ernährt werden? Wird das Vormundschaftsgericht eine rechtliche Be…