CareLit Fachartikel

Einstellung der künstlichen Ernährung

Rechtsdepesche, Köln · 2005 · Heft 1 · S. 119 bis 120

Dokument
88804
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche, Köln
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2005
Jahrgang 2
Seiten
119 bis 120
Erschienen: 2005-10-01 00:00:00
ISSN
1612-7137
DOI

Zusammenfassung

In einer Entscheidung des BGH vom 8. Juni 2005 vertritt das Gericht die Auffassung, ein Heim könne sich nicht auf den Heimvertrag berufen, wenn von einem Betreuer in Übereinstimmung mit dem behandelnden Arzt verlangt wird, dass die künstliche Ernährung eines einwilligungsunfähigen Patienten eingestellt wird. Der BGH meint, auch die Gewissensfreiheit des Pflegepersonals biete keine Rechtfertigung für die Fortsetzung der künstlichen Ernährung.

Schlagworte

ERNAEHRUNG ÄRZTE STIMMBANDLÄHMUNG ERNÄHRUNG PATIENTEN SYNDROM MUND TOD LEISTUNG NAHRUNGSMITTEL Rechtsdepesche Köln