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Verurteilung eines Krankenhausträgers, der einem Notfallpatienten HlV-kontaminierte Blutprodukte verabreicht hatte

Krankenhaus und Recht, Frankfurt · 2005 · Heft 12 · S. 145 bis 151

Dokument
88919
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhaus und Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 12 / 2005
Jahrgang 9
Seiten
145 bis 151
Erschienen: 2005-12-01 00:00:00
ISSN
1434-2618
DOI

Zusammenfassung

a) Zur Anwendbarkeit des Anscheinsbeweises für eine HIV-Infektion durch die Verabreichung von Blutpro dukten (im Anschluss an BGHZ 114, 284). b) Zur Dokumentationspflicht und zur sekundären Darlegungslast des Verwenders von Blutprodukten hin sichtlich der Chargennummer des verabreichten Pro dukts. c) Ist eine Aufklärung über die Gefahr einer HIV-Infek tion bei Verabreichung von Blutproclukten nicht mög lich, ist der Patient jedenfalls nachträglich über diese Gefahr aufzuklären und ihm zu einem HIV-Test zu raten (nachträgliche Sicherungsaufklärung). d) Auch ein im Behandlungszeitpunkt noch nicht be kannter Ehepar…

Schlagworte

TRAEGERSCHAFT PATIENTEN HIV-ANTIKÖRPER ES EHELEUTE BLUT HIV-INFEKTIONEN ÄRZTE RISIKO BLUTTRANSFUSION DOKUMENTATION ZEIT KRANKENUNTERLAGEN NOTFALLBEHANDLUNG RECHTSPRECHUNG MENSCHEN