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Die Wunden sind grässlichMann-Stopp Munition

Frei, H. · Soziale Medizin, Basel · 2006 · Heft 1 · S. 19

Dokument
89672
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Soziale Medizin, Basel
Autor:innen
Frei, H.
Ausgabe
Heft 1 / 2006
Jahrgang 33
Seiten
19
Erschienen: 2006-01-01 00:00:00
ISSN
keine ISSN
DOI

Zusammenfassung

In der Schweiz will der Polizeiverband die sog. Mann-Stop-Munition einführen. Bei der Ausrüstung mit dieser Munition nimmt der Schweizer Munitionshersteller RUAG eine marktbeherrschende Stellung ein. Die Projektile der Mann-Stop-Munition stellen sich im menschlichen Körper quer und überschlagen sich, statt sie einfach zu durchdringen. So entstehen komplizierte Verletzungen. Nur eine Kleinwaffenmunition reißt ähnliche furchtbare Wunden: die international geächteten Deformations-Geschosse, die unter dem Namen Dumdum-Geschosse bekannt wurden. Der Schweizer Kriegsarzt Rio Spirgi protestierte schon 1977 gegen Munitio…

Schlagworte

WIRKUNG VERBOT AMPUTATION WUNDE FORSCHUNG WISSENSCHAFT SCHWEIZ WASHINGTON INTERNET NAMEN ES VIETNAM CHIRURGEN Soziale Medizin Basel