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Crede-Prophylaxe? - Einen Augenblick, bitte

Stahl, K. · Hebammenforum, Karlsruhe · 2006 · Heft 3 · S. 176 bis 181

Dokument
89732
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hebammenforum, Karlsruhe
Autor:innen
Stahl, K.
Ausgabe
Heft 3 / 2006
Jahrgang 7
Seiten
176 bis 181
Erschienen: 2006-03-01 00:00:00
ISSN
1611-4566
DOI

Zusammenfassung

Unter der Credeschen Augenprophylaxe versteht man das Einträufeln einer einprozentigen Silbernitratlösung in den Lidsack beider Augen des Neugeborenen nach vorheriger mechanischer Säuberung des Auges. Mit dieser Maßnahme soll insbesondere einer bestimmten Form der Augenentzündung, der durch Gonokokken verursachten Gonoblennorrhoe oder Ophthalmia gonorrhoica, vorgebeugt werden. Als Prophylaxe wurde sie vor 125 Jahren von dem deutschen Gynäkologen und Geburtshelfer Carl Siegmund Crede eingeführt. Sie gilt als ein Meilenstein der Präventionsmedizin und wird in vielen Ländern der Welt bis heute praktiziert. Mittlerw…

Schlagworte

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