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Unfallmäßige Selbstbeschädigung oder Obliegenheitsverletzung -Versicherungsbetrug als Hasard?

Hildebrand, E.; Hitzer, K.; Püschel, K. · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2006 · Heft 3 · S. 29 bis 33

Dokument
92094
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Versicherungsmedizin, Karlsruhe
Autor:innen
Hildebrand, E.; Hitzer, K.; Püschel, K.
Ausgabe
Heft 3 / 2006
Jahrgang 58
Seiten
29 bis 33
Erschienen: 2006-03-01 00:00:00
ISSN
09334548
DOI

Zusammenfassung

Dargestellt wird der Fall einer subtotalen Fingeramputation (linker Zeigefinger) bei einem 50-jährigen Chirurgen, der Kaminholz mittels einer elektrischen Tischkreissäge zu rechtsägte. Der Arzt verfügte über zwei relativ hohe Invaliditätsversicherungen. Der Fall wurde von zahlreichen Gutachten durch sämtliche Gerichtsinstanzen begleitet; in einem Revisionsurteil des Bundesgerichtshofs (BGH) wurde schließlich festgestellt, dass eine gravierende leistungsbefreiende Obliegenheitsverletzung durch den Chirurgen vorlag, der im Rahmen seiner Schadenmeldung eine entscheidend andere Sachverhaltsschilderung abgab, als spä…

Schlagworte

GUTACHTEN GERICHT URTEIL BUNDESGERICHTSHOF HAND HAMBURG VERLETZUNG UNFALL CHIRURGEN ÄRZTE DEUTSCHLAND FINGER MOTIVATION PRAXIS HOLZ AMPUTATION