Therapeutische Wirklichkeiten -Konstruktionen unseres Geistes?!
Schmitz, H. · Ergotherapie & Rehabilitation, Idstein · 2006 · Heft 6 · S. 18 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Von Platons Höhlengleichnis bis zur heutigen Theorie des Konstruktivismus gibt es eine lange Tradition des Nachdenkens darüber, was wir als Menschen überhaupt erkennen können. Es ist offensichtlich, dass wir die Welt nur über unser Wahrnehmungssystem erfassen und in uns aufnehmen können. Doch Wahrnehmung ist selektiv und fragmentarisch. Und wenn wir unser subjektives Erkennen kritisch untersuchen möchten, geraten wir in ein Paradoxon: Diese Untersuchung ist wiederum nur mit Hilfe der Wahrnehmung möglich, deren Objektivität wir doch gerade bezweifeln. Das hat Konsequenzen auch für den therapeutischen Prozess, in…