Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin DNEbM
Perleth, M.; Lühmann, D.; Antes, G. · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin · 2006 · Heft 3 · S. 278 bis 282
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
EbM wird in der schon klassisch zu nennenden Definition von Sackett [1] definiert als der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Die Praxis der EbM bedeutet die Integration individueller klinischer Expertise mit der bestmöglichen externen Evidenz aus systematischer Forschung. Dies beinhaltet auch die Berücksichtigung der besonderen Situation, der Rechte und Präferenzen von Patienten bei der klinischen Entschei-dungsfindung.