Zum Umfang der Risikoaufklärung bei altruistischen Blutspenden
Pharma Recht, Frankfurt · 2006 · Heft 7 · S. 324 bis 328
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das nachfolgende Urteil des BGH zur Haftung der Blutspendedienste erregte in den letzten Monaten einiges Aufsehen, und zwar nicht nur in der Fachwelt, sondern auch in der breiten Öffentlichkeit (z. B. Die Rheinpfalz Nr. 63 vom 15. März 2006: ,Pure Erleichterung nach Blutspendeurteil). Der BGH hatte den Fall zu entscheiden, ob ein Blutspendedienst einem Spender für dauerhafte, durch Einführen der Entnahmekanüle verursachte Schäden, Schadensersatz und Schmerzensgeld zu leisten hat. Der Kläger stützte sich dabei nicht darauf, dass die Entnahme des Blutes fehlerhaft erfolgt sei, sondern vielmehr darauf, dass er nich…