Hautveränderungen Transplantatempfängern
Kempf, W.; Dummer, R.; Hofbauer, G.; Binswanger, U.; Burg, G. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2006 · Heft 8 · S. 1880 bis 1884
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die immunsuppressive Therapie verhindert eine Transplantatabstoßung und hat dadurch die weltweite Verbreitung der Organtransplantation ermöglicht. Mit steigender Lebenserwartung und prolongierter Immunsuppression organtransplantierter Patienten nehmen jedoch auch Hauterkrankungen zu. Im Vordergrund stehen epitheliale Neoplasien der Haut, die bei bis zu 40 Prozent der Patienten vorkommen, sowie infektiös bedingte Dermatosen. Zudem wurden in den letzten Jahren neue Krankheitsbilder wie die nephrogene fibrosierende Dermatopathie bei Transplantatempfängern beschrieben. Die Art und Anzahl von Hautneoplasien bestimmen…