Immunmodulatorische und -suppressive Behandlung der Multiplen Sklerose
Mauch, E. · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2006 · Heft 9 · S. 171 bis 179
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zur Behandlung des autoimmunen Entzündungsprozesses bei der Multiplen Sklerose (MS) gibt es inzwischen eine größere Anzahl von Medikamenten, deren Wirksamkeit in validen Studien belegt werden konnte. Aktuell werden die Beta-Interferone und Glatirameracetat als Basistherapeutika eingesetzt; bei Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen gegenüber diesen Substanzen kommen in zweiter Linie auch Azathioprin/Methotrexat bzw. Immunglobuline in Frage. Bei unzureichender Wirksamkeit der Basistherapeutika hat sich eine Eskalatiorrzlim stark immunsuppressiv wirkenden Mitoxantron (evtl. auch zum Cyclophosphamid) etabliert…