Die Behandlung von Blasenstörungen bei Patienten mit Multipler Sklerose
Rösener, M. · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2006 · Heft 9 · S. 195 bis 199
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Mehrzahl der Patienten mit Multipler Sklerose leidet unter Blasenstörungen in Form von imperativem Harndrang, Dranginkontinenz, Pollakisurie und Restharnbildung. Das Ausmaß der Störung korreliert meist mit der Schädigung des Rückenmarks und damit mit der allgemeinen Behinderung der Patienten. Blasenstörungen haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität. Die überwiegend medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten umfassen sowohl Anticholinergika, die intermittierende Selbstkatheterisierung, den Einsatz von Desmopressin als auch die intravesikale Instillation von Vanilloiden und die Injektion von Botulm…