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Die dissoziative Identitätsstörung häufig fehldiagnostiziert

Gast, U.; Rodewald, F.; Hofmann, A.; Mattheß, H.; Nijenhuis, E.; Reddemann, L.; Emrich, H. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2006 · Heft 11 · S. 2664 bis 2670

Dokument
95572
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Gast, U.; Rodewald, F.; Hofmann, A.; Mattheß, H.; Nijenhuis, E.; Reddemann, L.; Emrich, H.
Ausgabe
Heft 11 / 2006
Jahrgang 103
Seiten
2664 bis 2670
Erschienen: 2006-11-24 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Einleitung: Die dissoziative Identitätsstörung (DIS), auch Multiple Persönlichkeitsstörung genannt, wird in der ICD-10 noch als seltene Erkrankung angegeben. Studien mit Prävalenzangaben von 0, 5 Prozent in der Allgemeinbevölkerung und 5 Prozent in psychiatrischen Populationen weisen jedoch auf eine versorgungsrelevante Häufigkeit hin. Da inzwischen störungsspezifische Psychotherapieansätze vorliegen, kommt der frühzeitigen Diagnostik der DIS eine besondere Bedeutung zu. Der State-of-the-art-Artikel will für diese Diagnose sensibilisieren. Methoden: Systematische Literaturrecherche in den relevanten Fachliteratu…

Schlagworte

PSYCHOTHERAPIE VERLETZUNG DIAGNOSTIK THERAPIE PSYCHIATRIE WAHRNEHMUNG GEWALT PATIENTEN BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG PRÄVALENZ FRAUEN MÄNNER NIEDERLANDE DENKEN VERHALTEN HAUSÄRZTE