Diagnostik kognitiver Defizite bei Multipler Sklerose
Engel, C.; Greim, B.; Zettl, U. · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2007 · Heft 3 · S. 4 bis 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Lange standen kognitive Störungen bei der Multiplen Sklerose (MS) nicht im Fokus des klinischen und wissenschaftlichen Interesses. Doch deren hohe Manifestationsrate von bis zu 65 %, vorrangig im Gedächtnis, in der Aufmerksamkeit und in den exekutiven Funktionen sowie deren sozialmedizinische Auswirkungen rechtfertigen eine gezielte neuropsychologische Diagnostik und Therapie. Dabei müssen andere Symptome der MS wie Fatigue und Depression von kognitiven Störungen differenzialdiagnostisch abgegrenzt werden. Screeningverfahren als grobe Suchtests werden den kognitiven Teilleistungsstörungen in der Regel nicht gere…