Myasthenia gravis: Pathogenese und Immuntherapie
Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2007 · Heft 2 · S. 356 bis 363
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung; Bei der autoimmunen Myasthenia gravis (MG) führen Autoantikörper gegen den postsynaptischen niko-tinergen Acetylcholinrezeptor (ACh-R) zu einer verminderten Anzahl funktionsfähiger Acetylcholin-Rezeptoren und damit zu einer belastungsabhängig zunehmenden Erschöpfung der neuromuskulären Übertragung bei intaktem Nerv und Muskel. Methoden: Übersichtsartikel zur Pathogenese und Therapie der Myasthenia gravis auf Basis von Leitlinien und einer selektiven Literaturaufarbeitung der, Autoren. Ergebnisse: Erkrankungen des Thymus (Thymi-tis/Thymom) spielen eine pathogenetische Rolle bei ACh-R Antikörper-positi…