Langsam gleich gestört? Variabilität und Normalität im frühen Spracherwerb
Szagun, G. · Forum Logopädie, Idstein · 2007 · Heft 5 · S. 20 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bestehende Beurteilungsverfahren zum frühen Spracherwerb deutschsprachiger Kinder klassifizieren 20 % der Zweijährigen als potentiell oder definitiv spracherwerbsgestort. Dieses Vorgehen wird kritisiert, weil die Verfahren spracherwerbsgestort und late talker nicht adäquat unterscheiden, weil sie scheinbar willkürliche sprachliche Kernmerkmale und Altersnormen verwenden, und weil sie die normale Variabilität des frühen Spracherwerbs unberücksichtigt lassen. Dann werden die Ergebnisse einer zurzeit laufenden Normierungsstudie zum frühen Spracherwerb mit dem Elternfragebogen FRAKIS dargestellt. Diese offenbaren ei…