CareLit Fachartikel

Psychogene nicht-epileptische Anfälle

Bauer, J. · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2007 · Heft 5 · S. 83 bis 86

Dokument
98101
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef
Autor:innen
Bauer, J.
Ausgabe
Heft 5 / 2007
Jahrgang 13
Seiten
83 bis 86
Erschienen: 2007-05-01 00:00:00
ISSN
0947-2177
DOI

Zusammenfassung

Psychogene nicht-epileptische Anfälle (PNHA) werden oft als epileptische Anfälle verkannt. Ihre Diagnose wird deshalb durchschnittlich um 7, 2 Jahre verzögert gestellt. Die klinische Semiologie beinhaltet oft ein areaktives Verhalten, eine Dauer von mehr als zehn Minuten, irreguläre Extremitälenbewegungen, geschlossene Lider und die Neigung zu Status. Die Aufzeichnung eines Anfalls im Video oder mittels iktalem EEG ist diagnostisch wegweisend. Die PNEA werden den disso/iativen oder somatoformen Störungen zugerechnet. Depression, posttraumalische Belastungsreaktion, Angstund Persönlichkeitsstörungen sind häufige…

Schlagworte

EPILEPSIE EEG PATIENT FEHLDIAGNOSE PERSOENLICHKEIT KRANKHEITSURSACHE ANFÄLLE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN PROGNOSE INZIDENZ PRÄVALENZ UNSICHERHEIT PATIENTEN ÄRZTE KOMMUNIKATION AUTOMATISMUS