Überbrückung der oralen Antikoagulation bei interventioneilen Eingriffen
Bauersachs, R.; Schelfong, S.; Haas, S.; Gogarten, W.; Riess, H.; HeyderOmran · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2007 · Heft 5 · S. 1053 bis 1060
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die orale Antikoagulationstherapie (OAK) mit Vitamin-K-Antagonisten verhindert bei vielen Erkrankungen thromboembolische Komplikationen. Um diesen Schutz bei interventionellen oder chirurgischen Eingriffen zu erhalten, ist häufig eine vorübergehende Umstellung auf Antikoagulanzien mit kürzerer Halbwertszeit, wie zum Beispiel Heparine, erforderlich (Bridging). In jedem Fall ist bei Patienten mit Indikation zu dauerhafter Antikoagulation das periprozedurale Risiko eines Eingriffs größer als bei Patienten mit gleichem Eingriff ohne diese. Methoden: Übersichtsarbeit nach einer selektiven Literaturauswahl…