Selbstbestimmung des Menschen am Lebensende
Schaffer, W. · BtPrax, Betreuungsrechtliche Praxis · 2007 · Heft 4 · S. 157 bis 163
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Maler Spitzweg hat einmal folgenden Vers formuliert: Oft denk ich an den Tod, den herben, und wie am End ´ ich ´s ausmach? Ganz sanft im Schlafe möchte ich sterben. Und tot sein, wenn ich aufwach!. Diese Verse beschreiben den schönen, also den sanften und leichten Tod, wie der Mensch ihn sich zu allen Zeiten gewünscht hat. Vor zweihundert Jahren hatten die Menschen Angst vor dem Scheintod; sie fürchteten sich davor, lebendig begraben zu werden und im Sarg zu ersticken. Um sicherzugehen wurde die Leiche gekitzelt oder mit Riechsalzen traktiert und drei Tage im Leichenhaus aufbewahrt.