CareLit Fachartikel

Handlungsempfehlung zur Rapid-Sequence-Induction im Kindesalter

Schmidt, J.; Strauß, J.M.; Becke, K.; Giest, J.; Schmitz, B. · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2007 · Heft 9 · S. 88 bis 93

Dokument
99429
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Schmidt, J.; Strauß, J.M.; Becke, K.; Giest, J.; Schmitz, B.
Ausgabe
Heft 9 / 2007
Jahrgang 48
Seiten
88 bis 93
Erschienen: 2007-09-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Die bei Erwachsenen etablierte Rapid-Sequence-Induction (RSI) kann nicht ohne weiteres auf aspirationsgefährdete Kinder übertragen werden. Kleine Kinder sind durch eine Hypoxie viel stärker gefährdet als durch eine Aspiration. Auch auf eine (für Erwachsene kurzdauernde) Apnoe (Abwarten der Relaxation!) reagieren sie mit einer profunden Hypoxie. Viele Anästhesisten sind darüber hinaus im klinischen Alltag nur selten mit Kindern befasst. Durch die fehlende Routine kommt es während der Einleitung zu Hektik und Nervosität, nicht selten mit der Folge schwerer Komplikationen.

Schlagworte

KOMPLIKATION INTENSIVMEDIZIN ANAESTHESIE KIND NARKOSE ANÄSTHESIOLOGIE HYPOXIE APNOE ANÄSTHESISTEN MORBIDITÄT MORTALITÄT INTUBATION ERBRECHEN OROPHARYNX PERISTALTIK HUSTEN