CareLit Fachartikel

Vergiftungen mit Novonal (Diaethylallylacetamid)

K. E. v. Mühlendahl, E. G. Krienke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 44 · S. 1591-1593

Dokument
1000028
CareLit-ID
Jahr
1977
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
K. E. v. Mühlendahl, E. G. Krienke
Ausgabe
Heft 44 / 1977
Jahrgang 102
Seiten
1591-1593
Erschienen: 1977-11-04 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das rezeptfreie Schlafmittel Novonal wird seit etwa 2 Jahren relativ häufig zu Suizidversuchen benutzt. Die Substanz wird nach oraler Gabe schnell resorbiert, hat bei therapeutischer Dosierung beim Menschen eine Bluthalbwertzeit von 6—11 Stunden und wird ganz vorwiegend in metabolisierter Form über die Nieren ausgeschieden. Aus der Auswertung von 23 Vergiftungsfällen wird ersichtlich, daß 6 g Novonal (in einer Packung à 20 Tabletten enthalten) Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall und Atemdepression hervorrufen können und als potentielle Letaldosis für den Menschen anzusehen sind. Klinische Beob…

Schlagworte

Atemdepression Ausscheidung DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift