Hormonsubstitution bei Schilddrüsenkarzinompatienten
H. Creutzig, Irmgard Kallfelz, H. Haindl, Rotraut Schulle, H. Hundeshagen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 48 · S. 1763-1766
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten, bei denen ein differenziertes Schilddrüsenkarzinom operativ und strahlentherapeutisch behandelt wurde, müssen danach Schilddrüsenhormone in derart hoher Dosierung erhalten, daß nicht nur eine euthyreote Stoffwechsellage entsteht, sondern auch jede vermehrte TSH-Freisetzung vermieden werden kann. Wir untersuchten 82 athyreote Patienten 6 Wochen nach Beginn einer Substitution mit 150 μg L-Thyroxin (T4). Der TRH-Test war bei 56% negativ. Eine signifikante Beziehung zwischen der Höhe des Gesamtthyroxinspiegels und dem TRH-Testergebnis lag nicht vor. Bei niedrig-normalen Gesamttrijodthyroni…