Sekundäre kongestive Kardiomyopathie nach Adriamycin*
B. Kaduk, G. Seiler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 49 · S. 1813-1817
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung eines metastasierten Osteosarkoms bei einem 15jährigen Jungen mit einer kumulativen Gesamtdosis von 470 mg Doxorubicin (Adriamycin®) pro m2 Körperoberfläche führte zu einer »sekundären kongestiven Kardiomyopathie« mit tödlichem Ausgang, obwohl diese Dosis unterhalb der angegebenen Toleranzgrenze liegt und keine andere Tumortherapie (Bestrahlung) betrieben wurde. Eine weitere Besonderheit liegt in einer obliterativen Läsion intramuraler Koronajrgefäße. Elektronenmikroskopisch wurden alle Kriterien einer schweren Kardiomyopathie nachgewiesen.