Die diagnostische Bedeutung des synthetischen LH-RH (Luteinisierungshormon – Releasinghormon) für die Überprüfung der gonadotropen Funktion des Hypophysenvorderlappens*
H. G. Solbach, W. Wiegelmann, H. K. Kley, H. Zimmermann, H. L. Krüskemper · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 45 · S. 2114-2119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das synthetische Releasinghormon für die Gonadotropine ICSH (LH) und FSH, das LH-RH, bewirkt bei Normalpersonen einen schnellen und signifikanten Anstieg des ICSH (LH) und weniger ausgeprägt des FSH. Der maximale Anstieg erfolgt 10–30 Minuten nach intravenöser Applikation des LH-RH, wobei sich eine Dosisabhängigkeit für das ICSH sichern läßt. Zur Durchführung des LH-RH-Tests hat sich eine Dosis von 50–100 μg intravenös als optimal erwiesen. LH-RH wurde zur Überprüfung der gonadotropen Funktionsreserve des Hypophysenvorderlappens bei Patienten mit hormoninaktiven Tumoren im Zwischenhirn-Hypophysen…