Pränatale Infektion mit dem Virus der Lymphozytären Choriomeningitis
R. Ackermann, G. Körver, R. Turss, R. Wönne, P. Hochgesand · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 13 · S. 629-632
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwei Kinder von Müttern, die in der zweiten Hälfte ihrer Schwangerschaft mit Goldhamstern in Berührung gekommen waren, hatten bei der Geburt einen Hydrocephalus internus und an beiden Augen ausgedehnte chorioretinitische Narben. Das eine Neugeborene wies ferner eine hochgradige Myopie, das andere eine überstarke Bilirubinämie auf. Nach dem Anlegen einer Liquordrainage bildete sich der Hydrozephalus zurück. Beide Kinder entwickeln sich jedoch verzögert. Ihr Sehvermögen wirkt deutlich vermindert. Steigende Titer neutralisierender Serumantikörper bei beiden Müttern und Kindern sowie fallende Titer k…